Programmänderungen Findentity 2026: Neuerungen und Korrekturen im Überblick
Für Findentity liegen neue Programmänderungen und Korrekturen aus dem Jahr 2026 vor. Die Änderungen betreffen zentrale Einstellungen, Benutzerverwaltung, Active-Directory-Synchronisation, Findentity Dictate, die Diktiergeräteverwaltung sowie einzelne Office-Funktionen.
Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Punkte aus den Änderungsständen vom 19. Januar 2026 und 21. April 2026 zusammen.
Allgemeine Änderungen
Findentity kann eine zentrale INI-Datei nun bereits beim Programmaufruf über den Parameter ini=... laden. Wird zusätzlich setini angegeben, wird der Pfad auch in die Registry geschrieben. Beim nächsten Speichern der zentralen Einstellungen wird dadurch automatisch die neue INI-Datei verwendet.
Die Active-Directory-Synchronisation zeigt Fortschrittsmeldungen in einem Fenster an. Administratoren sehen damit besser, ob die Synchronisation läuft und welcher Schritt gerade verarbeitet wird.
Für die Benutzerverwaltung wurden mehrere Verbesserungen umgesetzt:
- Umbenannte AD-Gruppen oder neu angelegte Gruppen mit altem Namen werden anhand der SID erkannt und in der Findentity-Benutzerverwaltung angepasst.
- Namen und SIDs von AD-Gruppen können im Fenster „Benutzergruppen“ auch manuell synchronisiert werden.
- Beim Umbenennen von Benutzern oder Gruppen werden die Namen auch in Feldern wie „Standardbearbeiter“ sowie in der Diktatliste aktualisiert.
- Als Standardbearbeiter für einen Benutzer wird automatisch dessen Gruppe gesetzt, sofern er Mitglied einer Gruppe ist.
- Datenfelder vom Typ „Verknüpfung“ können nun bis zu zwei weitere Unterebenen aus verknüpften Profilen anzeigen.
Außerdem wurden zusätzliche Protokollierungen ergänzt, Add-In-Registry-Einträge robuster behandelt und das Problem „Ungültiger Objektname ‚Thax_Journal‘“ beseitigt.
Findentity Dictate
In Findentity Dictate wurden mehrere Punkte rund um Diktatimport, Diktatliste, Wiedergabe, Export und Diktiergeräte verbessert.
Diktatliste und Diktatverwaltung
Beim Diktatimport wurde ein Problem behoben, durch das unter Umständen falsche Voreinstellungen zum Diktat angezeigt wurden. Die Option „Ordner verstecken“ wird nun in der Datenbank gespeichert und ist standardmäßig aktiviert.
Der Standardfilter in der Diktatliste wurde geändert: Statt Erledigt = Nein ist nun Erledigt = Alle voreingestellt.
Für Benutzer, die gleichzeitig Bearbeiter und Verfasser sind, aber keine Diktat-Supervisoren, gibt es in den Spalten Bearbeiter und Verfasser den neuen Filter „Alle berechtigten Diktate“. Damit werden die berechtigten Diktate aus beiden Perspektiven gemeinsam angezeigt:
- angemeldeter Bearbeiter, alle Verfasser
- alle Bearbeiter, angemeldeter Verfasser
Zusätzlich wurden Fehler beim Löschen von Filtern und beim Verschieben erledigter Diktate behoben. Automatische Diktatverschiebungen erhalten nun den eigenen Protokolleintrag „Autom. Verschieben“, damit sie von manuellen Verschiebungen unterschieden werden können.
Diktatplayer
Der Diktatplayer wurde an mehreren Stellen verbessert:
- Der Erledigen-Button wird angezeigt, wenn der Benutzer Bearbeiter ist, unabhängig davon, ob er zusätzlich Verfasser ist.
- Für geänderte Wiedergabegeschwindigkeit ist die Option „DirectShow verwenden“ nicht mehr erforderlich.
- Bei geänderter Wiedergabegeschwindigkeit bleibt die Tonhöhe erhalten.
- Solange der Diktatplayer geöffnet ist, bleibt die Diktatliste inklusive Reitern und Buttons deaktiviert. So werden parallele Aktionen am gleichen Diktat verhindert.
Verschlüsselte Diktate und Export
Beim Export verschlüsselter DSS- oder DS2-Dateien gibt es nun die Checkbox „Diktat entschlüsseln“. Wird sie aktiviert, wird automatisch auch „zu Wave konvertieren“ gesetzt, da DSS/DS2-Dateien nur bei der Konvertierung zu Wave entschlüsselt werden können.
Wenn Findentity das Diktatpasswort bereits kennt, wird es beim Export nicht erneut abgefragt.
Für den Wechsel des Sicherungskopien-Ordners kann Findentity beim Programmstart automatisch Diktatsicherungen aus dem alten Ordner in den neuen Ordner verschieben. Dazu werden beide Ordner im Feld „Ordner für Sicherungskopien“ als Neuer Ordner|Alter Ordner angegeben.
Outlook, Backend-Spracherkennung und Diktiergeräte
Der Diktatimport aus Microsoft Outlook nutzt nun das neue „Findentity Add-In für Outlook (32- und 64-Bit)“. Damit ist auch der Import aus Outlook 64-Bit möglich.
Für die Verbindung zur Backend-Spracherkennung wurden zusätzliche Protokollierungen und detailliertere Fehlermeldungen ergänzt.
In der Diktiergeräteverwaltung gibt es weitere Verbesserungen:
- Beim Verschieben von Einträgen per Drag & Drop kann nun in der Liste gescrollt werden.
- Optional können Auswahl-Checkboxen angezeigt werden, um mehrere Einträge gemeinsam zu verschieben.
- Die Suche nach Gruppen ist möglich.
- Das Gruppenfeld kann vom Obereintrag geerbt werden.
- Neue Diktiergeräte, die automatisch unter einen Obereintrag einsortiert werden, übernehmen dessen Gruppe.
- Automatische Namen für Diktiergeräte werden nicht mehr vergeben, wodurch verschwundene Gerätenamen vermieden werden.
Findentity Office
Auch in Findentity Office wurden Anpassungen vorgenommen. In Findentity-Mail kann der Betreff aus Feldern eines verknüpften Datensatzes übernommen werden. Außerdem wurden Anpassungen für eine neue SOLR-Version umgesetzt.
Beim Erledigen einer Aufgabe verschwindet diese nicht mehr sofort aus der Liste, sondern wird zunächst kursiv dargestellt. Erst beim erneuten Öffnen der Liste ist die Aufgabe ausgeblendet. Wer das bisherige Verhalten beibehalten möchte, kann die Option „Erledigte Aufgabe verschwindet sofort aus der Liste beim Erledigen“ aktivieren.
Hinweis
Die genannten Punkte fassen die vorliegenden Programmänderungen zusammen. Je nach eingesetzten Findentity-Modulen und individuellen Einstellungen können einzelne Änderungen nur für bestimmte Arbeitsplätze, Rollen oder Installationen relevant sein.
