Zum Hauptinhalt springen

Back-End-Spracherkennung einrichten und nutzen

Bei der Back-End-Spracherkennung wird ein Diktat nach der Aufnahme automatisch an einen Erkennungsdienst übergeben. Der Benutzer kann weiterarbeiten; der erkannte Text steht später zur Korrektur bereit.

Ablauf für Endanwender

  1. Wählen Sie vor der Aufnahme das richtige Profil, die Sprache und – falls angeboten – die passende Vorlage.
  2. Diktieren Sie verständlich und schließen Sie die Aufnahme regulär ab.
  3. Kontrollieren Sie in der Diktatliste, ob der Status von wartend über in Erkennung zu erkannt wechselt.
  4. Öffnen Sie den erkannten Text erst, wenn die Verarbeitung abgeschlossen ist.
  5. Korrigieren, prüfen und schließen Sie das Diktat gemäß Wiedergabe und Korrektur ab.

Diktat zur Spracherkennung übergeben

Einrichtung durch die Administration

Vor der Freigabe müssen mindestens folgende Punkte geprüft werden:

  • Erkennungsdienst und erforderliche Lizenzen sind verfügbar.
  • Benutzer beziehungsweise Autoren sind einem gültigen Sprachprofil zugeordnet.
  • Sprache, Fachvokabular und Ausgabeziel passen zum Arbeitsbereich.
  • Eingangs-, Arbeits- und Ausgabeordner beziehungsweise Serververbindungen sind erreichbar.
  • Vorlagen und automatische Datenfelder sind mit Testakten geprüft.
  • Korrekturen können dem richtigen Autorprofil zurückgegeben werden.
  • Protokollierung, Datenschutz, Aufbewahrung und Zugriff sind organisatorisch geklärt.

Screenshot-Empfehlung: Zeigen Sie die administrative Zuordnung eines Testautors zu Sprache, Erkennungsprofil und Ausgabeziel. Ein weiterer Screenshot sollte die Warteschlange mit den Zuständen wartend, in Verarbeitung, erfolgreich und fehlerhaft zeigen.

Lernen und Qualität verbessern

Die Erkennungsqualität hängt unter anderem von Aufnahmequalität, Sprechweise, Mikrofon, Spracheinstellung und gepflegtem Vokabular ab. Verbesserungen sollten in dieser Reihenfolge geprüft werden:

  1. Aufnahmepegel und störungsarme Umgebung sicherstellen.
  2. Richtige Sprache und richtiges Autorenprofil verwenden.
  3. Korrekturen im vorgesehenen Korrekturmodus durchführen.
  4. Wiederkehrende Fachbegriffe in das unterstützte Vokabular aufnehmen.
  5. Fehlerbilder nach Autor, Gerät und Vorlage auswerten, statt einzelne Ergebnisse ungeprüft zu verallgemeinern.

Beispiel für die Übernahme von Korrekturen in das Sprachprofil

Häufige Probleme

Status oder ProblemPrüfung
Diktat bleibt auf „wartend“Dienststatus, Lizenz, Warteschlange und Serververbindung prüfen.
Verarbeitung endet mit FehlerAudioformat, Autorenprofil, Sprache und Protokollmeldung kontrollieren.
Text landet in falscher VorlageProfil-, Vorlagen- und Ausgabezuordnung prüfen.
Qualität ist nur bei einer Person schlechtMikrofon, Aufnahmepegel, Autorenprofil und Korrekturrücklauf vergleichen.
Korrekturen verbessern die Erkennung nichtSicherstellen, dass im unterstützten Modus korrigiert und dem richtigen Profil zugeordnet wird.
Versionshinweis

Bezeichnungen und technische Komponenten unterscheiden sich je nach eingesetzter Findentity- und Spracherkennungsversion. Übernehmen Sie Servernamen oder Konfigurationspfade aus älteren Unterlagen nicht ungeprüft.

Weiterführende Anleitungen